Die Brauereigeschichte kurz erzählt
725 gründete der heilige Korbinian mit zwölf Gefährten auf dem Nährberg bei Freising ein Benediktinerkloster und begründete damit, bewusst oder unbewusst, die Braukunst in Weihenstephan.
Denn wo im Mittelalter ein Kloster stand, da wurde auch gebraut. Bis zum Jahre 1040 taten die Weihenstephaner Mönche dies allerdings noch in Konkurrenz zu den Freisingern selbst.
In jenem Jahr jedoch gelang es Abt Arnold, den Nachbarn das Brau- und Schankrecht abzuluchsen. Die Klosterbrauerei Weihenstephan entstand. Und dort, auf dem Nährberg, steht sie heute noch – nach fast tausend wechselvollen Jahren.
955 überrannten und zerstörten die Hunnen das Kloster. Ähnliches vollführten auch Kaiser Ludwig der Bayer (1336), die Schweden und die Franzosen im Dreißigjährigen Krieg und die Österreicher im Spanischen Erbfolgekrieg.
Doch damit nicht genug: Zwischen 1085 und 1463 brannte das Kloster Weihenstephan noch vier Mal vollständig ab, wurde durch drei Pestepidemien, diverse Hungersnöte und ein großes Erdbeben im Jahr 1348 zerstört oder entvölkert.
Mit bayerischer Hartnäckigkeit bauten jedoch die Benediktiner Kloster und Braustätte immer wieder auf und verfeinerten dabei ihre Braukunst.
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